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Arbeitsschutz bei Leckagen und Verschüttungen

Flüssigkeiten sicher aufnehmen und Risiken begrenzen


Arbeitsschutz mit SPC Sorptionsmitteln
Sorptionsmittel für sicheren Arbeitsschutz Umweltbewusster Umgang mit Leckagen Planung für Leckagen und Verschüttungen

Nachhaltiger Arbeitsschutz berücksichtigt den sicheren Umgang mit Ölen, Chemikalien und anderen Flüssigkeiten ebenso wie mögliche Leckagen und Verschüttungen. Geeignete Maßnahmen helfen, Risiken für Menschen, Arbeitsbereiche und Umwelt möglichst gering zu halten.

SPC Sorptionsmittel nehmen ausgelaufene Flüssigkeiten gezielt auf und stehen für unterschiedliche Anwendungen zur Verfügung. Eine hohe Saugfähigkeit und der bedarfsgerechte Materialeinsatz können zugleich Abfallmengen und Entsorgungsaufwand reduzieren.

Sicherheit und Umweltbewusstsein verbinden

Gut vorbereitete Arbeitsbereiche erleichtern im Ereignisfall ein schnelles Handeln und unterstützen einen verantwortungsvollen Umgang mit austretenden Flüssigkeiten.

Betriebliche Vorsorge für Leckagen und Verschüttungen

Überall dort, wo Flüssigkeiten gelagert, umgefüllt, verarbeitet oder transportiert werden, können unbeabsichtigte Austritte entstehen. Solche Bereiche sollten deshalb bei der betrieblichen Gefährdungs- und Notfallplanung berücksichtigt werden.

Entscheidend ist, dass die benötigten Hilfsmittel zum jeweiligen Risiko passen und am Einsatzort schnell erreichbar sind. Auch die Zuständigkeiten und das Vorgehen bei einem Zwischenfall sollten eindeutig festgelegt sein.

Wichtige Punkte für die Vorbereitung

  • Gefährdete Arbeits- und Lagerbereiche erfassen
  • Art und mögliche Menge austretender Flüssigkeiten berücksichtigen
  • Geeignete Bindemittel und Hilfsmittel griffbereit bereitstellen
  • Zuständigkeiten und Vorgehensweise für den Ereignisfall festlegen

SPCC-Pläne als Konzept aus den USA

In den USA dienen sogenannte SPCC-Pläne der Vermeidung und Beherrschung von Ölverschmutzungen. SPCC steht für Spill Prevention, Control and Countermeasure und umfasst organisatorische sowie technische Vorkehrungen für mögliche Ölaustritte.

Das Konzept betrachtet nicht nur die Vorbeugung, sondern auch die Kontrolle eines Ereignisses und die erforderlichen Gegenmaßnahmen. Damit bietet es einen strukturierten Ansatz für die Planung des betrieblichen Umgangs mit Ölverschmutzungen.

Drei wesentliche Bereiche

  • Vorbeugende Maßnahmen gegen Ölverschmutzungen
  • Kontrolle und Begrenzung eines Ölaustritts
  • Reinigung und erforderliche Gegenmaßnahmen

Arbeitsschutz und Umweltschutz in Europa

Europäische Richtlinien zum Arbeitsschutz

Die europäische Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG enthält grundlegende Anforderungen zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit.

Zu den wesentlichen Grundsätzen gehören die Vermeidung von Gefahren, die Beurteilung bestehender Risiken und geeignete Schutzmaßnahmen.

Für Tätigkeiten mit Ölen, Chemikalien und anderen Stoffen können darüber hinaus Anforderungen an Lagerung, Gewässerschutz, Entsorgung und betriebliche Notfallvorsorge gelten. Maßgeblich sind die jeweils einschlägigen europäischen, nationalen und betrieblichen Vorgaben.

Weitere Informationen zur europäischen Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie: EU-OSHA – Arbeitsschutz-Rahmenrichtlinie

Auch der Schutz von Gewässern und die Begrenzung von Umweltbelastungen durch industrielle Tätigkeiten sind Bestandteil europäischer Regelungen. Weiterführende Informationen:

EU-Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG)
EU-Richtlinie über Industrieemissionen

Im betrieblichen Umweltmanagement können mögliche Störfälle und deren Auswirkungen ebenfalls berücksichtigt werden. Festgelegte Abläufe und geeignete Ausrüstung unterstützen ein kontrolliertes Vorgehen im Ereignisfall.

Sorptionsmittel passend zur Flüssigkeit auswählen

Nicht jedes Bindemittel eignet sich für jede Flüssigkeit. Für Öle und Kohlenwasserstoffe, Chemikalien oder unterschiedliche Industrieflüssigkeiten stehen speziell abgestimmte Sorptionsmittel mit verschiedenen Eigenschaften zur Verfügung.

Auch die zu erwartende Flüssigkeitsmenge und der Einsatzort sind für die Auswahl wichtig. Je nach Anwendung kommen beispielsweise Tücher, Rollen, Kissen, Sperren oder komplett ausgestattete Notfallsets infrage.